some of my recent tracks

Advertisements

TBOXfm


TBOXfm ist der Prototyp eines do it yourself MIDI-Sequencers mit Lauflicht-Programmierung für den volca fm. Er kann aber auch bei entsprechender Anpassung, die ich in der nächsten Zeit vornehmen werde, für andere Synthesizer genutzt werden. Obwohl für jeden der 8 Schritte Note-on, Note-Off, Pitch-up, Pitch-down einzeln programmiert werden können, liegt die Stärke des Gerätes in der Erzeugung zufälliger Loop-Strukturen, die nachbearbeitet werden. Pure Inspiration – eine Bassline ist mit einem Knopfdruck programmiert und kann mit dem nächsten Knopfdruck je nach Bedarf verändert werden. Hierbei sind Ergebnisse erzielbar, die man ansonsten insbesondere bei der volca Serie, nur unter großem manuellen Aufwand erhalten kann. Für jemanden, der gern probiert und dann erst mal hört, wie’s klingt, ideal. ​​

Zur meiner Vorgehensweise, wenn ich TBOXfm einsetze:

Ich nehme 1Takt-Loops von TBOXfm/volca fm in Ableton auf, lasse mir dann per Zufall die nächste Sequenz generieren und nehme diese bei Gefallen wieder für einen Takt auf. Innerhalb weniger Minuten habe ich dann ein Konvolut geeigneter Loops, generiert. Diese verdopple ich in eine neue Spur und überblende diese dann einfach von A nach B. Auf diese Art und Weise ist auch der folgende Track entstanden:

 

Fluiddynamische Mikrosynthesizer

In einem schon älteren Blogeintrag habe ich darüber berichtet, dass man in Mikrofluidikchips durch eingekoppelte Schallwellen Flüssigkeiten bzw. Tröpfchen in ihrer Bewegung steuern kann. Das umgekehrte Prinzip, die Erzeugung von Schallwellen mit unterschiedlicher Frequenz (Tonhöhe) durch die Steuerung der Frequenz, mit der die Tröpfchen durch die Mikroröhrchen strömen, ist Forschern aus dem MPI für Dynamik und Selbstorganisation gelungen. Mit diesem quasi fluiddynamischen Synthesizer spielten sie Beethovens Ode an die Freude. Einzelheiten sind in den Scientific Reports vom 30. April 2014 zu finden, ein open access Journal der Nature Publishing Group.